Allgemeine Geschäftsbedingungen
Fassung vom 2. August 2026
1. Geltung
Diese Bedingungen gelten für alle Leistungen des Auftragnehmers gegenüber Unternehmern im Sinne des § 1 KSchG. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich anerkannt wurden. Der Auftragnehmer ist im Impressum genannt.
Für Verbraucher gelten die zwingenden Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes und des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes vorrangig; insbesondere das dort geregelte Rücktrittsrecht bleibt unberührt.
2. Angebot und Zustandekommen
Angebote sind freibleibend. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot schriftlich, per E-Mail oder in Textform annimmt, oder wenn mit der Ausführung einvernehmlich begonnen wird.
3. Der Ablauf: Vorleistung des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer erstellt den Entwurf des Webauftritts vor Abschluss einer Zahlungsvereinbarung und stellt ihn dem Auftraggeber über einen nicht öffentlich verlinkten Link zur Ansicht bereit.
- Entscheidet sich der Auftraggeber gegen die Umsetzung, entstehen ihm keine Kosten. Ein Anspruch auf Herausgabe, Nutzung oder Weitergabe der bis dahin erstellten Dateien besteht in diesem Fall nicht.
- Die Entwurfsansicht ist vertraulich zu behandeln und nicht zur Veröffentlichung bestimmt.
4. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle Angaben und Unterlagen bereit, die für die Leistung erforderlich sind – insbesondere Firmenwortlaut, ladungsfähige Anschrift, Gewerbeberechtigung, GISA-Zahl sowie Bild- und Textmaterial.
Der Auftraggeber sichert zu, dass er an allen übergebenen Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt. Der Auftragnehmer prüft dies nicht. Werden dem Auftragnehmer Inhalte übergeben, an denen Rechte Dritter bestehen, hält der Auftraggeber ihn diesbezüglich schad- und klaglos.
Verzögerungen, die aus fehlender Mitwirkung entstehen, verlängern vereinbarte Termine entsprechend.
5. Leistungsumfang, Termine
Der Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Termine sind Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
Der Auftragnehmer darf sich zur Erfüllung geeigneter Dritter bedienen (etwa für Hosting, Formularzustellung oder Bildbearbeitung). Die genutzten Dienste sind in der Datenschutzerklärung genannt.
6. Zahlung
Eine Rechnung wird erst nach dem Livegang gestellt, sofern nichts anderes vereinbart ist. Rechnungen sind binnen 14 Tagen ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Verzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; gegenüber Unternehmern gilt § 456 UGB.
Laufende Leistungen (etwa Betreuung, Berichte, Änderungen) werden gesondert vereinbart und monatlich oder nach Aufwand verrechnet.
7. Eigentum an Domain, Hosting und Konten
Domain, Hosting und sämtliche Konten (insbesondere das Google-Unternehmensprofil) werden auf den Namen und die Anschrift des Auftraggebers angelegt. Der Auftraggeber ist Inhaber; der Auftragnehmer erhält lediglich Zugang.
Bei Beendigung der Zusammenarbeit gibt der Auftragnehmer diese Zugänge unverzüglich und vollständig frei. Ein Zurückbehaltungsrecht an Zugangsdaten wird ausdrücklich ausgeschlossen.
8. Nutzungsrechte an der Gestaltung
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Recht, den erstellten Webauftritt für seinen Betrieb zu nutzen, zu verändern und weiterentwickeln zu lassen – auch durch Dritte.
Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, das Ergebnis als Arbeitsprobe zu nennen und zu zeigen. Der Auftraggeber kann dem jederzeit formlos widersprechen; ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Nennung.
9. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Mängel sind nachvollziehbar zu beschreiben. Der Auftragnehmer behebt Mängel vorrangig durch Verbesserung.
Keine Gewährleistung besteht für Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers, insbesondere für Ausfälle bei Hosting- oder Plattformanbietern, Änderungen an Suchmaschinen oder Sperren von Konten durch deren Betreiber.
Es wird ausdrücklich keine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen, keine Besucherzahl und kein wirtschaftlicher Erfolg zugesagt. Solche Zusagen kann niemand seriös geben.
10. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist gegenüber Unternehmern ausgeschlossen, ausgenommen Personenschäden. Der Ersatz von Folgeschäden, entgangenem Gewinn und Datenverlust ist gegenüber Unternehmern ausgeschlossen.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Bestimmungen ohne diese Einschränkungen.
11. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der Datenschutzerklärung beschrieben. Werden im Auftrag Daten des Auftraggebers verarbeitet, wird auf Wunsch eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO abgeschlossen.
12. Laufzeit und Beendigung
Einmalige Leistungen enden mit ihrer Erbringung. Laufende Leistungen können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende beendet werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Zur Online-Streitbeilegung stellt die Europäische Kommission eine Plattform bereit: ec.europa.eu/consumers/odr. Eine Verpflichtung oder Bereitschaft zur Teilnahme an einem Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle besteht nicht.