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Was eine Webseite kostet – und woran Sie den Preis erkennen

1. August 2026 · 7 Min

Die ehrliche Antwort auf „was kostet eine Webseite" ist dieselbe wie auf „was kostet ein Auto". Deshalb hier keine Zahl, sondern die vier Posten, aus denen sich jedes Angebot zusammensetzt – damit Sie zwei Angebote nebeneinanderlegen und sehen können, worin sie sich wirklich unterscheiden.

Post 1: Wie viel Seite

Eine Seite mit allem drauf ist etwas anderes als acht Unterseiten mit Speisekarte, Zimmern, Anfahrt und Team. Der Unterschied liegt nicht im Gestalten – der liegt darin, dass jede Unterseite eigene Texte, eigene Bilder und eine eigene Überlegung braucht, wofür sie da ist.

Für die meisten Betriebe im Ländle ist eine gute lange Seite besser als sechs kurze. Wer sucht, will Öffnungszeiten, Leistungen, Bilder und eine Nummer – und zwar ohne zu klicken.

Post 2: Woher die Inhalte kommen

Das ist der Posten, der Angebote am stärksten auseinanderzieht, und der, den Betriebe am meisten unterschätzen.

Vorsicht bei erzeugten Bildern. Wenn ein Angebot „Bilder inklusive" sagt, fragen Sie, woher. Ein Gastraum, den es nicht gibt, auf der Seite eines Gasthauses ist ein Problem – der Gast steht später drin und erkennt ihn nicht wieder.

Post 3: Was danach passiert

Eine Webseite ist kein Möbelstück. Es fallen laufend an:

Fragen Sie ausdrücklich, ob laufende Kosten an den Ersteller oder an den Anbieter gehen. Das ist ein Unterschied ums Doppelte und wird selten von selbst gesagt.

Post 4: Wer die Verantwortung trägt

Impressum, Datenschutzerklärung, Bildrechte, Barrierefreiheit. Ein günstiges Angebot lässt das beim Betrieb liegen. Ein vollständiges Angebot sagt, was mitgeliefert wird und was Sie beisteuern müssen – etwa die GISA-Zahl, die niemand außer Ihnen kennt.

Was hier gespart wird, kommt später als Abmahnung zurück.

Die eine Frage vor der Unterschrift

Nicht der Preis. Diese:

„Auf wessen Namen laufen Domain, Hosting und das Google-Profil, wenn wir fertig sind?"

Die richtige Antwort ist: auf Ihren. Sie geben Zugriff, nicht Eigentum. Wenn Domain und Hosting bei der Agentur liegen, ist ein Wechsel später nicht unmöglich, aber unangenehm – und in genau dem Moment sind Sie nicht in der besseren Position.

Ich sehe das regelmäßig bei Betrieben, deren alte Seite offline ging, weil eine Firma zusperrte oder eine Rechnung liegen blieb. Der Betrieb war nicht schuld und konnte trotzdem nichts machen.

Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen

Und was verlangt HELIO?

Ich nenne hier bewusst keinen Fixpreis, weil er ohne Ihren Betrieb geraten wäre. Wie ich arbeite, ist dagegen festgelegt und gilt für jeden:

Wenn Sie gerade Angebote vergleichen: Im Leitfaden steht dieselbe Prüfliste zum Abhaken, mit den Fragen, die Sie einem Anbieter stellen können – auch wenn es nicht ich bin.